Happy Hair Project


update nach langer zeit

Puh, ich war ganz schön lange nicht mehr hier. Und meine Haare müßte ich auch mal wieder messen, habe seit November das Maßband nicht mehr angeguckt… irgendwie habe ich den Eindruck dass die Haare schneller wachsen wenn ich sie nicht dabei beobachte. Gefühlt sind sie mittlerweile beim untersten Rippenbogen.

Pflegetechnisch hat sich nicht viel geändert, außer dass ich immer seltener waschen muss… bzw einfach seltener wasche. Bin ziemlich uneitel geworden* und wenn ich weiß dass ich nicht präsentabel sein muss, schiebe ich die Wäsche solange vor mir her wie es geht. Manchmal komme ich so auf nur einmal in der Woche waschen. Woohoo.

An reinen Flechtfrisuren habe ich mich mittlerweile leicht sattgesehen, obwohl sie immernoch einen großen Teil meiner Alltagsfrisuren ausmachen. Sind so schnell und einfach zu machen.
Dafür denke ich in letzter Zeit mehr an komplizierten Hochsteckfrisuren herum – ohne die Haare zu toupieren bzw sie mit Haarspray festzubetonieren zu wollen. Dabei kommt dann sowas raus:

hairdo beehive-style with little flowers
Das Ergebnis würde ich als einen groben Entwurf klassifizieren.

Was mich gerade unglaublich fasziniert sind Locken. Natürlich kommt mir sowas wie ein Lockenstab oder Hot Rollers nicht ins Haus, es ist schlimm genug dass ich einen Fön besitze. Also muss sich frau anders helfen um so etwas auf dem Haupte zu tragen:

pincurls for christmas

christmas hairdo

Wie ich das gemacht habe? Youtube ist eine wahre Fundgrube an Stylingtips, und so stieß ich irgendwann auf diese Anleitung, die nur Haarnadeln und sonst nichts verwendet. Ich hab auch kein Stylingprodukt verwendet. Die Locken haben tatsächlich den ganzen Tag gehalten.
Allerdings muss man für diese Frisur wirklich leidensfähig sein… mit der Haarwickelkonstruktion und den ganzen Nadeln schläft es sich nicht wirklich angenehm. Möglicherweise aber immernoch bequemer als auf Wicklern.

Ansonsten bin ich momentan sehr hin- und hergerissen zwischen der handelsüblichen Kosmetik und „Naturkosmetik“. Ich hab mich früher keinen Deut um meine Haare gekümmert und begeistert alles benutzt was lecker roch, Herbal Essences zum Beispiel, und sie sahen auch nicht schlimmer aus als jetzt. Da wußte ich von der Existenz von scharfen Reinigern und angeblich belastenden Silikonen noch nichts, und es hat ihnen auch nicht geschadet. So etwas bringt einen schon ins Grübeln. Das einzige was ich wirklich nicht in meinem Shampoo haben will ist SLS. Aber Silikonen stehe ich mittlerweile nicht mehr so abgeneigt gegenüber, besonders weil bei mir Öl im Haar einfach nicht funktioniert. Und ich außerdem der Meinung bin, das es Hose wie Jacke ist ob ich jetzt einen Ölfilm oder einen Silikonfilm um die Haare habe. Was mich an den handelsüblichen Shampoos und Conditionern und Kuren halt extrem stört, ist ihr Geruch. Ich ertrage den einfach nicht mehr. Der hängt einem den ganzen Tag penetrant in den Haaren – uägh. Meine Haare sollen nicht nach irgendwelcher „Chemie“ stinken. Die sollen eigentlich am besten nach garnichts riechen außer frischer Luft.

Meine Ziele für 2009 sind haartechnisch betrachtet:

1) Weiter züchten. Logisch.
2) Mehr tollen Haarschmuck basteln. Die Blüten die ich da oben im Haar habe, sind aus Fimo und ich könnte mehr so Schnickschnack besitzen.
3) So wenig wie möglich und soviel wie nötig an Pflegemitteln verwenden.

*Beziehungsweise habe ich mittlerweile genug Frisuren gefunden die fettige Ansätze kaschieren – und da es momentan eh kalt ist, und man draußen meistens eine Mütze auf hat, ist es eh zwecklos zu versuchen tolle Haare zu haben.



Tag #13 – Erster Seifen-Zwischenbericht
August 4, 2008, 2:10
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Seife ist toll. Meine Haut liebt sie. Dabei ist es wirklich nur eine ganz normale Seife. Die Haut ist nicht mehr trocken (also muss ich auch weniger cremen!), meine Schuppen sind weg (woohoo!) und man ist auch noch viel schneller wieder aus der Dusche, weil man sich einfach einmal von oben bis unten einseift, abspült und fertig ist.
Was die Haare angeht: Da muss ich noch ein paar Dinge anders machen (deswegen die Links im vorherigen Post) aber so an sich ist das Ergebnis positiv. Haare sauber und fluffig.

Gelernt:
*Kalkseife in den Haaren (weil die Essigspülung ausgegangen ist) ist doooooof. (Note to self: In Zukunft nur noch mit einer Flasche Essig verreisen.)
*Meine Haare brauchen kein Öl. Außer ich will fettig aussehende Flauschhaare haben.
*Dinge radikal umstellen benötigt auch ein radikales Umdenken was Gewohnheiten angeht.



Tag #4 – haarkurexperimente
Juli 26, 2008, 12:06
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Gestern nacht (es war 23:50) einen sehr spontanen Einfall gehabt und eine Öl-Ei-Honigkur gemixt. Resultat heute morgen: Shiny! Durchaus überzeugend flauschige Haare.
Aber…
- ich werde garaniert keinen Honig mehr reinmachen *kleb*
- ich muss an meiner Auftragetechnik feilen, weil ich danach eine geschlagene Stunde (!) die Haare auseinandergepfriemelt habe – uah!!
- und in trockenes Haar kommt mir das auch nicht mehr

Im allgemeinen bin ich glaub ich eher jemand der das Zeug aus der Flasche bevorzugt. Ich komm ja auch nicht mit Henna klar. ;) Aber da man ja nicht so schnell aufgeben soll feile ich erstmal an der Technik.

Für die Statistik:
- Kur: 1 Ei, 6 EL Olivenöl, 2TL Honig (note to self: kein Honig, weniger Öl) – Einwirkzeit: 45 Minuten
- Kopfhaut gewaschen mit Sante Tonerdeshampoo (Ich war den Lagerfeuerduft vom Lushshampoo etwas leid)
- Längen gewaschen mit Babylove Babyshampoo – der muss endlich leer werden
- eiskalt durchgespült damit sich die Haarschuppen wieder anlegen (waaaaah, da muss ich an der Technik feilen, sonst hüpf ich mit einer Gänsehaut des Jahrhunderts kreischend aus der Dusche!)
- saure Rinse (die macht wirklich unglaublich glänzendes Haar)

Ich hätte am liebsten noch massig Conditioner nachgekippt, weil die Haare hoffnungslos verwirrt und verzottelt waren, aber da die Kur ja eigentlich genug gepflegt hat, habe ich es mir verkniffen.

Auf das stundenlange Haareauseinanderpfriemeln hätte ich allerdings wirklich verzichten können. Vorallem weil ich mir ja abgewöhnen will meine nassen Haare zu kämmen/bürsten, weil das ja so schröcklich ungesund für sie sein soll. Von wegen Beanspruchung, Überdehnung, etc.

Andere Notizen:
- entweder sind meine Spitzen doch nicht so k.o. wie ich dachte, oder das Silikon von meinen Dove-Seidenglätte-Creme-Experimenten hält länger als ich dachte. Silikon ist schon ein geiles Zeuch… wenn es doch nicht so krasse „Nebenwirkungen“ hätte. *jammer*
- 3 Tage ohne Waschen geht, aber spätestens am vierten (also heute) hätte ich waschen müssen – mit diesem Zeitraum kann ich ganz gut leben
- gelernt dass ich nicht die Einzige bin, die immer das Gefühl hat andere haben längere/schönere/gesündere/tollere Haare als man selbst
- Haare zusammenstecken um Kopfhautgrabbeln (-> macht fettig) zu verhindern, funktioniert – muss mehr Frisuren lernen
- mit zwei Zöpfchen schläft es sich besser und sie sind weniger struppelig als nur einer – nur der Lion King auf Drogen Effekt ist schlimmer

Und noch ein bisschen anderer Frust: Angeblich nimmt DM die Sante-Sachen aus dem Sortiment. Bwah! Warum nur? Ist zwar nicht so dass ich im ökolastigen Freiburg Probleme hätte an das Zeug ranzukommen, aber ich bin eine faule Socke und habe gerne alles möglichst an einem Ort. Und Alverde hat die Zitronen-Melisse-Spülung rausgekippt. Dabei roch die so lecker. Und hat so flauschige Haare gemacht.



Tag #2 – Natronexperimente
Juli 24, 2008, 6:35
Gespeichert unter: happy hair project, pflegeprodukte | Schlagworte: , ,

Fettigen Pony mit Natron gewaschen (4 Espressolöffel auf ca 700ml). Anschließend saure Rinse.
Hm… nun schaut er zwar nicht mehr richtig doll schmierig-fettig aus, aber fluffig-sauber auch nicht. Und die Haare fühlen sich sautrocken an.

Mal sehen ob ich es wirklich aushalte bis Sonntag nicht zu waschen. Ich hätte vom Ausschauen her heute schon wieder können, aber ich will wieder weg vom jeden zweiten Tag Waschen!!!